Chronik Ringen
Bezirks- und Württembergische Meisterschaften
Außerdem wurde Tanja Sauter, die 1997 zusammen mit ihrem Bruder Ronny zum ASV kam, Württ. Meisterin bei den weiblichen Aktiven in der Gewichtsklasse bis 54 kg. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden, wie überall in deutschen Landen, so auch in Stuttgart und Umgebung, zahlreiche Athletikvereine ins Leben gerufen. Den Anstoß zur Gründung des Botnanger Clubs gab eine Veranstaltung im Stemmen, die von Feuerbacher Sportfreunden an der Botnanger Kirbe durchgeführt wurde. Athletikbegeisterte Männer und Jünglinge trafen sich daraufhin an einem Oktoberabend des Jahres 1898 im Gasthaus "Sonne" und hoben den 1. Athleten-Club Bothnang aus der Taufe. In den ersten Jahren nach seiner Gründung pflegte der Club hauptsächlich das Stemmen, doch noch vor der Jahrhundertwende setzte sich auch der Ringkampf immer mehr durch und wurde ebenfalls in das Übungsprogramm aufgenommen. Damit tauchte auch schon das erste große Problem für den noch jungen Club auf: Woher sollte das Geld für eine Ringermatte genommen werden? Man wusste sich jedoch zu helfen, indem man alte Hopfensäcke mit Heu füllte. Als Übungslokal diente der Pferdestall des Gasthauses "Adler". Durch intensives Training und große Ausdauer stellten sich schon bald die ersten Erfolge bei Wettstreiten ein. So gewann bereits 1900 Friedrich Zink bei einem Neulingsringen in Stuttgart den 5. Preis und Emil Wechselberger wurde beim Kreisfest in Cannstatt 1901 3. Sieger. Weitere Erfolge in dieser Zeit erzielten Karl Bachofer, Otto und Paul Böttinger, Paul Epple, Eugen Enz, Emil Fender, Karl Gramm, Gotthilf Häbich, Karl Heß, Eugen Marquardt, Fritz Seiferle, Emil Wechselberger, Gotthold Wieland sowie Christian und Hermann Zimmermann. Bedingt durch diese Erfolge konnte der Club einen erfreulichen Zuwachs an Jugendlichen verzeichnen. Durch große persönliche Opfer konnte im Jahre 1905 eine "richtige" Matte angeschafft und im Jahre 1910 durch große Selbsthilfe sogar eine kleine Übungshalle unterhalb des neuen Schulhauses errichtet werden. Beim Verbandsfest (Deutsche Meisterschaft) 1906 in Mannheim wurde Emil Müller 13. Sieger. Im gleichen Jahr konnte Hermann Zimmermann beim Kreisfest in Göppingen den 2. Platz belegen. 1907 wurde Eugen Marquardt bei einem Wettstreit in Lauffen a. N. 2. Sieger und Emil Fender 1. Sieger. 1911 erreichte Otto Böttinger in Zuffenhausen den 1. Platz, Emil Fender wurde Vierter. Diese erfreuliche Entwicklung wurde durch den ersten Weltkrieg jäh unterbrochen. Eugen Plapp und Friedrich Bosch waren es hauptsächlich, die dem Verein nach Beendigung des Krieges neue Jugendliche zuführten. So konnte anfangs der zwanziger Jahre mit Otto Böttinger, Friedrich Bosch, Wilhelm Dürr, Eugen Enz jun., Erwin Epple, Emil Fender, Karl Kautter, Eugen Plapp, Otto Schmid und Max Schnirring wieder an den Mannschaftskämpfen teilgenommen werden. Im Jahre 1928 glückte der Ringermannschaft unter ihrem Trainer Emil Fender der Aufstieg in die Kreisliga. Unter seiner Trainingsanleitung und unter der Mannschaftsführung von Erwin Epple wurde sieben Jahre später der Aufstieg in die Oberliga (später Gauklasse), der höchsten Ringerklasse Württembergs, erreicht. Diese hervorragenden Erfolge in einem fast zehnjährigen Zeitabschnitt erzielten Fritz Betsch, Eugen Blum, Hermann Dalferth, Karl und Paul Epple, Karl Eyßele, Theodor Häbich, Fred Haug, Karl Kautter, Ulrich Lang, Otto Leins, Eugen Sauer, Karl Schick, Otto Schmid, Paul Schuh, Max Schweizer, Alfred Strobel, Wilhelm Visel und Gotthold Wieland. Zu diesen Ringern gesellten sich noch 1936 Otto Grau und 1938 Walter Breusch. Vom eigenen Nachwuchs kamen Anton Haas sowie Helmut und Heinz Schleeh hinzu. Die stärkste Mannschaft des ASV stand 1941 in der Gauklasse auf der Matte und konnte am Ende der Runde einen dritten Platz belegen. Mit dem Kriegsjahr 1942 setzte dann der zweite Weltkrieg dem Ringkampfsport vorläufig ein Ende. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte die Mannschaft unter der Führung des bewährten Erwin Epple die Klasse halten. Sie galt als eine der stärksten Mannschaften Württembergs, doch blieb ihr der Titel eines Meisters versagt. Als Einzelkämpfer traten in diesen Jahren besonders in Erscheinung: Otto Böttinger, Wilhelm Dürr, Karl Kautter, Theodor Häbich, Fred Haug, Karl Epple, Paul Schuh und Otto Grau. Sie alle errangen - teilweise mehrmals - den Titel eines Württ. Meisters bzw. Vize-Meisters. Auch bei Deutschen Meisterschaften wurden ausgezeichnete Platzierungen erreicht. So wurde Otto Böttinger 3. Deutscher Meister (1919) und Otto Grau 2. und 3. Deutscher Meister (1938). Bei den Jugendlichen konnte Helmut Schleeh 1. und 2. Deutscher Meister (1940 und 1938) und sein Bruder Heinz 3. Deutscher Meister (1939) werden. Wiederaufbau nach dem zweiten WeltkriegAls der zweite Weltkrieg beendet war, dauerte es fast zwei Jahre bis wieder eine Ringer-Abteilung entstand. Es galt zunächst die Lücken des Krieges zu schließen; auch hatten sich zwischenzeitlich verschiedene Kameraden anderen Vereinen angeschlossen. Als der Ruf zur Rückkehr in ihren alten Verein an sie erging, kamen sie alle wieder, so dass noch im Jahre 1947 an Mannschaftskämpfen teilgenommen werden konnte. Der Mannschaftsleitung standen damals folgende Ringer zur Verfügung: Paul Schuh, Helmut und Heinz Schleeh, Alfred Strobel, Karl Epple, Fred Haug, Theodor Häbich, Walter Breusch, Fritz Betsch, Otto Sommer, Walter Schaible, Egon Kleiner, Manfred Fick, Walter Dettling, Rolf Epple und Wagner. Im ersten Jahr belegte man noch einen schönen Mittelplatz, aber 1948 musste bereits ein Entscheidungskampf um den Klassenerhalt gegen Königsbronn ausgetragen werden. In der Saison 1949/50 musste die Mannschaft dann nach drei Kämpfen zurückgezogen werden. Verletzungen und eine gewisse Interesselosigkeit einzelner Ringer gewährleisteten eine ordnungsgemäße Teilnahme an der Verbandsrunde nicht mehr. Zweifellos ein harter Schlag für den Verein, der viele Jahre der höchsten württembergischen Ringerklasse angehört hatte. Ab 1950 konnte dann der Sportbetrieb mit meist jugendlichen Ringern wieder aufrechterhalten werden, die aber natürlich nur bescheidene Erfolge erzielen konnten. Eine Wende bahnte sich 1951 an, als eine größere Anzahl Jugendlicher aus Feuerbach zum Verein stieß. Von nun an ging es wieder aufwärts. Als im Jahre 1954 der Aufstieg zur Landesliga erreicht wurde, schafften dort die jungen ASV-Ringer auf Anhieb den dritten Tabellenplatz. In der Serie 1956/57 war ein Entscheidungskampf über den Aufstieg gegen das punktgleiche Kornwestheim erforderlich geworden, der unentschieden 4:4 endete. Kornwestheim hatte jedoch die kürzere Ringzeit und stieg dadurch in die höhere Klasse auf. 1958 beging der Verein sein 60jähriges Bestehen. Das schönste Jubiläumsgeschenk bereiteten ihm dabei die Ringer. Sie schafften die Aufstiegsrunde zur Württ. Oberliga und holten sich durch einen grandiosen Endspurt den Titel des Württ. Landesliga-Meisters. Damit kehrte die Ringermannschaft nach neunjähriger Abwesenheit wieder in die Oberliga zurück. Vom Fliegengewicht aufwärts zeichneten für diesen Erfolg verantwortlich: Siegfried und Dieter Riexinger, Kurt Eggler, Manfred und Siegfried Mangold, Gerhard Bodry, Willi Gebhardt und Hans Gietl. Tatkräftige Unterstützung erhielt die Staffel durch ihren Abteilungsleiter Otto Zink und Gerhard Schneider. Nicht vergessen werden dürfen natürlich die Verdienste von Trainingsleiter Emil Fender, der - wie schon vor 23 Jahren - nun zum zweiten Mal eine ASV-Staffel in die Oberliga führte. Bei den Junioren zählte damals Hans Gietl zu den besten Ringern Deutschlands. Wurde er im Schwergewicht 1954 noch Deutscher Vize-Meister, so konnte er 1955 den Titel gewinnen. Ein dritter Platz 1956 bei den Aktiven vervollständigte seine Erfolgsbilanz. Außerdem gelang es ihm unter anderem dem späteren Rekordmeister Wilfried Dietrich aus Schifferstadt ein Unentschieden abzutrotzen. Große Erfolge bei den Jugendlichen (2. Deutscher Meister 1956) erzielte in jener Zeit Walter Bodry. Die 60er und 70er JahreMit großen Erwartungen ging die Mannschaft die erste Oberliga-Saison an, doch währte die Freude nicht lange. Nach einem Jahr musste man wieder in die Landesliga zurück. Mannschaften wie Schorndorf, Untertürkheim und Münster waren einfach für die ASV-Staffel zu stark. Nachdem man sich aber in einigen Gewichtsklassen verstärken konnte und inzwischen Hans Böse vom KV Untertürkheim das Training übernommen hatte, konnte im Jahre 1962 der Wiederaufstieg erreicht werden. Folgende Ringer wurden hierbei eingesetzt: Ewald Wahlster, Günther Krauß, Siegfried Riexinger, Kurt Eggler, Günther Lippoth, Manfred und Siegfried Mangold, Alfred Schulz und Hans Gietl. 1960 übernahm außerdem Alex Wieland, der auch heute noch als großer Gönner der Abteilung fungiert, die Position des technischen Leiters und behielt diese Funktion bis 1976. Auf Meisterschaften zwischen 1960 und 1966 erzielten Siegfried Mangold (sechsmal Württ. Meister) und Günther Krauß (fünfmal Württ. Meister) beachtliche Erfolge. Bei den Deutschen Meisterschaften 1961 in Michelstadt (GR, 73 kg) konnte sich Siegfried Mangold einen dritten Platz erkämpfen. Im Finale rang er gegen den mehrfachen deutschen Meister Schmittner (Aschaffenburg) unentschieden, nachdem er zuvor gegen den Silbermedaillengewinner von Rom, Maritschnigg (Annen), mit 3:2 Punkten knapp unterlegen war. Zusätzlich belegte er bei den Deutschen Meisterschaften 1960 in Dortmund (GR, 67 kg) und 1966 in Kornwestheim (GR, 70 kg) jeweils den 5. Platz. Günther Krauß konnte 1965 einen vierten Platz bei Deutschen Meisterschaften belegen. Bis zum Beginn der Saison 1965/66 kämpften die Botnanger meistens in der unteren Tabellenhälfte, doch sollte die neue Runde eine Wende bringen. Trainiert wurde die Staffel inzwischen von dem Türken Jussuf Oezkan, der mit Kemal Bilgin und Emin Rencber dem ASV wesentliche Verstärkungen zuführte. Die Botnanger entwickelten sich im Laufe der Runde zum Favoritenschreck und lagen bis kurz vor Ende der Verbandsrunde auf dem zweiten Tabellenplatz. Dann war jedoch die Belastung für die Mannschaft zu groß und man musste in der Abschlusstabelle mit dem fünften Rang unter zehn Mannschaften zufrieden sein. Durch Gewichtsschwierigkeiten und Verletzungen gehandikapt, entging man im darauffolgenden Jahr mit knapper Not dem Abstieg, doch am Ende der Saison 1967/68 musste die Mannschaft wieder in die Landesliga zurück. War man anfangs der 70er Jahre noch einige Male nahe daran den Wiederaufstieg in die Oberliga zu schaffen, so kam danach der tiefe Sturz bis in die Bezirksklasse, nachdem so bekannte Mattenkünstler wie Hans Gietl, Emin Rencber und die Gebrüder Mangold verletzungs- und altershalber aufgehört hatten. Die Mannschaft machte einen Generationswechsel durch. Zwei Faktoren waren es dann, die zu Beginn der 80er Jahre den Umschwung brachten. Zunächst zahlte sich die Gründung der Jugend- und Schülerabteilung durch Kurt Eggler im Jahr 1968 aus. Seine kontinuierliche Arbeit, die später von Günther Krauß fortgesetzt wurde, führte der Mannschaft immer wieder die in den unteren Gewichtsklassen benötigten Ringer zu. Ein Höhepunkt der Jugendarbeit war das Jahr 1982, als bei den Bezirks-Mannschaftsmeisterschaften sowohl eine Schüler- als auch eine Jugendmannschaft gemeldet werden konnte. Als Kurt Eggler 1983 seine Ämter als Abteilungs-Vorstand und Trainer nach 17jähriger Tätigkeit niederlegte (sein Nachfolger als Vorstand wurde Franz Rathgeb), kam im Februar 1984 mit der Wahl von Adi Bach zum technischen Leiter der zweite positive Punkt hinzu. Neben dem guten eigenen Nachwuchs konnten durch seine ausgezeichneten Beziehungen in der Aktivität immer wieder gute und erfahrene Ringer integriert werden. Zu nennen sind hier die Gebrüder Sevsay, Erwin Buchholz, Hans-Jörg Vogel, Wolfgang Dagott, Sedat Imir und Georg Klingler. Die letzten 15 Jahre MannschaftskämpfeFast ganz unten begann 1983 der unaufhaltsame Aufschwung der Ringer-Abteilung. Obwohl man in der Bezirksklasse mit einem Punkt hinter dem TSV Ehningen nur Vize-Meister geworden war, stieg der ASV in die Bezirksliga auf. Zusätzlich konnte in der Saison 1984 eine zweite Mannschaft in der Aufbauklasse gemeldet werden. Von niemandem erwartet, konnten am Saisonende beide Mannschaften die Meisterschaft feiern. Die erste Mannschaft hatte sich durch die Bezirksliga-Meisterschaft den zweiten Aufstieg in Folge in die Württ. Landesliga gesichert. Zum Kader zählten Dietmar und Thomas Beck, Rainer Gütle, Andreas und Stefan Haak, Manfred und Siegfried Mangold, Thomas Laible, Frank Ott, Nihat Sevsay, Helmut Storz und Markus Wendland. Die zweite Mannschaft musste nach dem Gruppensieg in ihrer Aufbauklasse Meisterschaftskämpfe gegen den anderen Gruppensieger SKV Freiberg austragen. Dabei zog sie mit einem Punkt Differenz denkbar knapp den Kürzeren, stieg aber trotzdem in die Bezirksklasse auf. Für das kommende Jahr hatten eigentlich alle mit dem Schlimmsten gerechnet. Auch aufgrund der beengten Verhältnisse in der kleinen ASV-Halle bei den Heimkämpfen, hatten sich die Mitglieder des ASV für einen Neubau des Vereinsheims entschieden. Die Ringer-Abteilung musste vorübergehend auf städtische Hallen ausweichen. Hier kam der Abteilung die Anschaffung einer zweiten Matte entgegen. So konnten sowohl in der Sporthalle Stuttgart-West als auch in der Botnanger Turn- und Versammlungshalle die Heimkämpfe ausgetragen werden, ohne die Matte ständig transportieren zu müssen. Mitte der Rückrunde der Saison 1985 befand sich die erste Mannschaft voll im Abstiegskampf. Fast schon abgeschrieben, zog sich die Mannschaft durch einen furiosen Endspurt selbst aus dem Strudel und konnte sogar noch einen vierten Platz belegen. Die zweite Mannschaft wurde auf Anhieb Vize-Meister in der Bezirksklasse, was ihr den Aufstieg in die Bezirksliga bescherte. Dadurch hatte der ASV zwar wieder einen Aufsteiger, die 2. Mannschaft war jedoch, wie sich herausstellen sollte, für die höchste Klasse auf Bezirksebene zu schwach. Am Ende der Saison 1986 musste sie wieder in die neu geschaffene Bezirksklasse A absteigen. Für die 1. Mannschaft dagegen war die Saison 1986 ein voller Erfolg. Man wurde in der Landesliga Gruppensieger und konnte sich mit zwei deutlichen Siegen gegen den TSV Benningen den Meistertitel der Württ. Landesliga und den Aufstieg in die Württ. Verbandsliga sichern. In der Mannschaft kämpften: Matthias Baumann, Erwin Buchholz, Wolfgang Dagott, Rainer Gütle, Andreas Haak, Thomas Laible, Frank Ott, Nihat und Murat Sevsay, Helmut Storz, Hans-Jörg Vogel und Damir Wagner. Mit der Wahl von Rainer Müller zum Abteilungsvorstand begann im Januar 1986 die bis zum heutigen Tag anhaltende Ära des Führungsduos mit Adi Bach, zu der außerdem noch Alex Wieland als Freund und Gönner gerechnet werden muss. Im Jahr 1987 war endlich das lang ersehnte neue Vereinsheim fertiggestellt. Den Ringern boten sich nun optimale Trainings- und Wettkampfbedingungen. Neben der neuen Sporthalle mit elektronischer Anzeigentafel und fest installierter Lautsprecheranlage, stand ab sofort ein Kraftraum und eine Sauna zur Verfügung. Die Ringer dankten dem Hauptverein diese Millionen-Investition mit dem direkten Wiederaufstieg der zweiten Mannschaft in die Bezirksliga, in der sie sich die nächsten zehn Jahre bis zum Aufstieg in die Landesliga behaupten sollte. Die erste Mannschaft belegte in ihrem ersten Verbandsligajahr einen sehr guten vierten Platz. Herausragender Ringer war Nihat Sevsay, der die Saison ungeschlagen beendete. Nach fünf Jahren konnte die Ringer-Abteilung in der Saison 1988 erstmals keinen Aufstieg feiern. Die 1. Mannschaft belegte in der Verbandsliga wiederum den vierten Platz, die 2. Mannschaft erwies sich abermals als zu schwach für die Bezirksliga. Nur durch den Rückzug der Mannschaft des SV Fellbach musste sie als Siebter und Letzter nicht absteigen. In den Monaten Dezember 1988 bis April 1989 kam es durch Beziehungen der Familie Bach zu drei Begegnungen mit Weltklasse-Athleten. Zunächst war vor Weihnachten 1988 und vor Ostern 1989 der Freistil-Kader der tschechoslowakischen Nationalmannschaft jeweils zu einem Trainingslager in Botnang, danach reiste im April 1989 eine ASV-Delegation zum Gegenbesuch nach Prievidza/Bojnice in die CSSR. Diese Begegnungen, die von sehr freundschaftlichen Beziehungen geprägt waren, zeigten den Unterschied zur Spitze des Leistungssports im Ringen jedoch klar auf. Im Januar 1989 wird Abteilungsleiter Rainer Müller zum stellvertretenden Vorsitzenden des Bezirks Stuttgart im Württembergischen Ringerverband gewählt. 1989 war es dann endlich geschafft. Die erste Mannschaft wurde mit 26:2 Punkten, und damit sechs Punkten Vorsprung vor dem ASV Tuttlingen, bei einem Gesamtsiegverhältnis von 342:196, überlegener Sieger der Württ. Verbandsliga II. Nach 22 Jahren gehörte der ASV damit wieder der Württ. Oberliga an und war Stuttgarts höchstklassigste Ringermannschaft. Neben dem Aufstieg konnte mit zwei eindeutigen Siegen (24:13 und 24:14) gegen den KSV Unterelchingen auch noch die Meisterschaft in der Württ. Verbandsliga gefeiert werden. Obwohl dieser Aufstieg auf eine geschlossene Mannschaftsleistung zurückzuführen war, waren die Gebrüder Sevsay die herausragenden Ringer dieser Saison. Nihat Sevsay blieb ebenso ungeschlagen wie sein jüngerer Bruder Suat. Trotz zweier Niederlagen war allerdings das hoffnungsvollste Nachwuchstalent der Ringer-Abteilung, Markus Laible, in seiner ersten Saison in der Aktivität der erfolgreichste Punktesammler. Zum Aufstieg trugen weiterhin bei: Erwin Buchholz, Wolfgang Dagott, Franz Geratschek, Mario Grimaldi, Andreas Gutbrod, Andreas Haak, Sedat Imir, Georg Klingler, Thomas Laible, Murat Sevsay und Thomas Stadtmüller. Die nächsten sieben Jahre (1990 bis 1996) waren geprägt von einer langsamen Festigung und einem konsequenten Aufbau der Mannschaften. Es gab keinen Aufstieg zu feiern, aber auch keinen Abstieg hinzunehmen. Die klare Aufgabenverteilung zwischen Adi Bach (sportliche Belange) und Rainer Müller (organisatorische Dinge) war von einem langsamen, aber stetigen Erfolg gekennzeichnet. Durch die ausgezeichneten Beziehungen von Adi Bach konnten dem Kader immer wieder Verstärkungen zugeführt werden. Zu den Leistungsträgern in diesem Zeitraum zählten die Gebrüder Sevsay (Murat, Nihat, Sedat und Suat), Thomas Leps, Ralf Bahmer und dann die slowakischen und tschechischen Spitzenathleten mit internationaler Erfahrung Miroslav Luberda, Martin Gazur, Jozef Svajlenka und Jozef Palatinus. Trotz der immer besseren Leistungen auf der Matte, war diese Zeit allerdings auch mit einem Zuschauerrückgang bei den Heimkämpfen verbunden. Neben allgemeinen Problemen der Randsportart Ringen - die auch bei anderen Vereinen zu ähnlichen Auswirkungen führten - ist hierfür sicher auch die Lage des ASV am Rande der Großstadt Stuttgart zu nennen. Denn in Großstädten können mit derartigen Sportarten Vereinsfremde erst aktiviert werden, wenn richtiger Spitzensport geboten wird. Diese Tendenz konnte deshalb erst gestoppt werden, als der ASV 1997 in der Regionalliga Südwest auf die Matte ging. 1990 richtete die Ringer-Abteilung in der Universitätssporthalle in Stuttgart-Vaihingen die Deutschen Meisterschaften der B-Jugend aus. Ohne jegliche Erfahrung aus den vergangenen Jahren in der Durchführung einer solchen Großveranstaltung, konnte die Abteilung durch den aufopferungsvollen Einsatz aller Helfer viele lobende Worte von offizieller DRB-Seite erfahren. Eine ganz besondere Leistung erbrachte dabei sicherlich das damalige Wirtsehepaar des ASV, Herlinde und Wolfgang Schaudel, die für das leibliche Wohl der Gäste sorgten. Im Januar 1991 wählten die Delegierten der Stuttgarter Ringervereine Rainer Müller zum neuen Bezirksvorsitzenden. Diese Position, die auch Stimme im Präsidium des Württembergischen Ringerverbands hat, bekleidete er bis ins Jahr 2000. Die beiden ersten Oberligajahre waren vom Kampf gegen den Abstieg geprägt. 1990 reichte es zunächst zum vorletzten Tabellenplatz, der nur mit viel Glück und der Mithilfe anderer Vereine nicht mit dem sofortigen Wiederabstieg verbunden war; 1991 konnte mit immerhin 7 Punkten Vorsprung der drittletzte Tabellenplatz erreicht werden. Als Vorbereitung auf die Saison 1992 war der ASV dann mit insgesamt 15 Ringern zu einem einwöchigen Trainingslager in Jena, woher die damaligen ASV-Athleten Ralf Germer und Volker Dürer stammten. Neben wirklich harten Trainingseinheiten – geleitet von dem ehemaligen Weltklasseringer und DDR-Auswahltrainer Peter Germer – beinhaltete es auch die notwendige Abwechslung durch Wanderungen, Besichtigungen und Grillfeste. Mit Thomas und Markus Laible verlassen vor dieser Saison zwei Eigengewächse den ASV in Richtung Feuerbach. In diesem, wie auch in den nächsten Jahren, konnte sich der ASV dann jeweils im vorderen Tabellendrittel der Oberliga behaupten. 1992 wurde man Dritter und konnte dabei den ehemaligen Bundesligisten und alten Lokalkonkurrenten KV Untertürkheim zweimal besiegen, musste diesem aber dennoch punktgleich die Vizemeisterschaft überlassen. Nachdem 1993 ebenfalls der 3. Tabellenplatz belegt wurde, reichte es 1994 erstmals zur Vizemeisterschaft hinter dem ASV Schorndorf. In der Endabrechnung der Saison 1995 landete der ASV auf dem 4. Tabellenplatz. Die zweite Mannschaft belegte in den Jahren 1991 bis 1993 in der Bezirksliga Stuttgart jeweils einen Mittelplatz. 1994 hätte man die zweite Mannschaft wegen fehlender Aktiver fast vom Sportbetrieb abmelden müssen, konnte diesen Schritt aber kurz vor Saisonbeginn verhindern, nachdem sich einige junge Sportler aus Schorndorf dem ASV angeschlossen hatten. Im Oktober 1993 wurde völlig unerwartet der damalige stellvertretende Abteilungsleiter und -kassier der Abteilung, Rolf Krug, im Alter von nur 42 Jahren durch einen Herzinfarkt aus unserer Mitte gerissen. Die Abteilung verlor mit ihm einen sich aufopferungsvoll einsetzenden Funktionär. Im Juli 1995 wird Abteilungsleiter Rainer Müller beim WRV-Verbandstag in Ehningen zum Vizepräsidenten Verwaltung des Württembergischen Ringerverbands gewählt. 1996 brachte dann in vielerlei Hinsicht Veränderungen. Verbandsseitig wurde die Anzahl der Mannschaften in den Ligen von acht auf zehn erhöht, wodurch die Mannschaftsrunde nicht mehr vor Weihnachten endete sondern bis Ende Januar dauerte. Außerdem wurde zwischen der Württ. Oberliga und der 2. Bundesliga die Regionalliga eingeführt. Eine Liga, die sich wie die 2. Bundesliga aus Klubs der Landesverbände Württemberg, Nord- und Südbaden zusammensetzt. Der ASV schickte nach eigener Einschätzung eine starke Mannschaft auf die Matte. Das erklärte Saisonziel war Platz 2 bis 4. Als man jedoch nach 12 Rundenkämpfen immer noch mit einer blütenweißen Bilanz dastand, musste sich die Abteilungsführung ernsthaft mit Aufstiegsgedanken befassen. Obwohl der ASV praktisch die gesamte Saison ohne Bantamgewichtler antrat, wurde die Runde bei nur zwei Niederlagen mit 34:4 Punkten als Meister beendet. Der ASV stieg in die Regionalliga Südwest auf und blickte erstmals über das württembergische Verbandsgebiet hinaus. Zum Kader zählten Ralf Bahmer, Kemal und Yasar Demir, Martin Gazur, Josef Horvat, Thomas Leps, Jozef Palatinus, Murat, Sedat und Suat Sevsay, Sinan Skenderi und Jozef Svajlenka. Auch die zweite Mannschaft schlug sich prächtig und hätte mit einem Sieg im letzten Kampf in Plieningen die Meisterschaft in der Bezirksliga erreichen können. Durch eigene Unzulänglichkeiten wurde der Kampf jedoch verloren und Plieningen war Meister. Die Saison 1997/98 sollte dann zum absoluten Highlight in der Geschichte der Abteilung werden. Obwohl die Leistungsträger Martin Gazur und Jozef Svajlenka aufgrund der Ausländerregelung an andere Vereine abgegeben werden mussten, hatte sich der ASV mit Adam Kierpacz, Mokonen Mengstab, Ronny Sauter und Uwe Westendorf für die erste Regionalliga-Saison ausgezeichnet verstärkt. Wiederum wurde ein Platz im vorderen Tabellendrittel angestrebt. Nach dem Rückzug von jeweils zwei Mannschaften war sowohl die Regionalliga als auch die Bezirksliga mit nur 8 Mannschaften besetzt. Letztendlich wurde der ASV in der Regionalliga abermals Meister und schaffte den Durchmarsch in die 2. Bundesliga Südwest. Das Punktverhältnis von "nur" 19:9 sagt deutlich aus, dass in der Regionalliga jeder jeden schlagen konnte. Die erste Bundesliga-Zugehörigkeit einer ASV-Mannschaft erreichten Ralf Bahmer, Kemal und Yasar Demir, Kay Döbel, Adam Kierpacz, Thomas Leps, Mokonen Mengstab, Jozef Palatinus, Ronny Sauter, Sedat und Suat Sevsay sowie Uwe Westendorf. Den Erfolg vervollständigte die 2. Mannschaft mit der Meisterschaft in der Bezirksliga und dem damit verbundenen Aufstieg in die Württ. Landesliga. Wobei die 2. Mannschaft die Saison 1997/98 ohne Verlustpunkt mit 28:0 Punkten beendete. In der Mannschaft kämpften Erwin Buchholz, Kemal Demir, Halil Eser, Josef Horvat, Thomas Leps, Miroslav Luberda, Frank Ott, Dusan Palatinus, Nihat, Suat und Murat Sevsay, Samir, Selim und Syleman Shala sowie Agron Sulaj. Kurz vor Ende der Wechselfrist für die Bundesliga-Saison 1998 verlassen Mokonen Mengstab und Ronny Sauter den ASV. Trotz dieses unerwarteten Abgangs konnte durch die Neuverpflichtungen Martin Drasch (TSV Ehningen), Salvatore Campanella (KSV Köllerbach) und Michele Liuzzi (KSV Witten) die erste Saison in der 2. Bundesliga recht ansprechend gestaltet werden. Obwohl am Ende mit 12:16 Punkten nur Platz 6 unter acht Mannschaften belegt wurde, war der Abstand zu den beiden Letzten recht deutlich und der ASV nie in Abstiegsgefahr. Hätte man in den beiden unteren Gewichtsklassen nicht regelmäßig acht Punkte an den Gegner abgegeben, wäre ein Platz in der vorderen Tabellenhälfte sicher gewesen. Zu den Sieggaranten zählten dabei in erster Linie die beiden italienischen Athleten Campanella und Liuzzi. Recht achtbar zog sich auch Martin Drasch, der klassenmäßig den größten Sprung gemacht hatte, aus der Affäre. Im Februar 1999 wird Abteilungsvorstand Rainer Müller von den Delegierten der württembergischen Vereine zum Präsidenten des Württ. Ringerverbandes gewählt.
Deutsche Meisterschaften Markus Laible war es, der 1987 mit seinem zweiten Platz bei der Deutschen Meisterschaft der B-Jugend an Erfolge von ASV-Ringern aus den 50er und 60er Jahren anknüpfen konnte. Ebenfalls eine deutsche Vizemeisterschaft erreichte Alexander Stiefel 1990 bei der C-Jugend. 1997 war es dann soweit. Mit dem gebürtigen Dewangener Ronny Sauter, der erst wenige Wochen zuvor vom hessischen KSV Rimbach nach Botnang gewechselt war, konnte nach 42 Jahren wieder ein Ringer für den ASV den Titel eines Deutschen Meisters gewinnen. Er holte sich den Erfolg bei den B-Jugend-Meisterschaften im Freistil in der Gewichtsklasse bis 52 kg. Mit einer Sonderstarterlaubnis von Bundestrainer Paulitz ausgestattet, belegte er im gleichen Jahr bei der DM der A-Jugend den undankbaren 4. Platz und wurde bei der DM der Junioren Vizemeister. Ebenfalls 1997 wurde seine Schwester Tanja bei den nationalen Meisterschaften der Frauen in der Gewichtsklasse bis 50 kg Deutsche Meisterin. 1998 wurden vom Württ. Ringerverband mit Mokonen Mengstab, Ronny Sauter, Sedat Sevsay und Kay Döbel gleich vier Ringer für die Deutschen Meisterschaften der Männer im Freistil nominiert. Den größten Erfolg konnte dabei der erst 16jährige Ronny Sauter bei seinem ersten Start bei den Männern erzielen. Er belegte auf Anhieb einen hervorragenden 6. Platz. Michael Drasch, der 1998 vom TSV Ehningen zum ASV kam, wird 1999 bei den Junioren in der Gewichtsklasse bis 76 kg Deutscher Meister in der griechisch-römischen Stilart. Er krönte damit seine erfolgreiche Saison als Newcomer in der 2. Bundesliga. Weitere Erfolge als Teilnehmer an Deutschen Meisterschaften erzielten: Markus Laible (1988 B-Jugend 5. Platz und 1989 B-Jugend 4. Platz), Erwin Buchholz (1987 Männer 7. Platz), Thomas Laible (1987 A-Jugend 4. Platz und 1989 Junioren 5. Platz), Matthias Baumann (1988 A-Jugend 7. Platz und 1989 A-Jugend 5. Platz), Michele Grimaldi (1990 C-Jugend 4. Platz und 1995 A-Jugend 4. Platz), Sedat Sevsay (1997 Männer, 8. Platz und 1999 Männer, 6. Platz) und Thomas Leps (1997 Männer, 11. Platz). Internationale Meisterschaften Den größten Erfolg seiner Ringerlaufbahn feierte Georg Klingler bei den Senioren-Weltmeisterschaften im Freistil 1994 in Rom. In der Altersklasse 45-49 Jahre holte er sich den Weltmeistertitel im Superschwergewicht bis 130 kg. Er ist damit gleichzeitig auch der erste Sportler in Reihen des ASV, der einen solchen Erfolg aufweisen kann. Zusammen mit ihrem Bruder Ronny kam 1997 Tanja Sauter zum ASV. Und sie wurde im gleichen Jahr Vize-Europa-meisterin bei den Frauen in der Gewichtsklasse bis 51 kg. Zusätzlich belegte sie bei den Weltmeisterschaften der Frauen in Frankreich als erst 17jährige im Kreis wesentlich älterer und erfahrener Ringerinnen den 7. Platz. Mit einem dritten Platz bei den Europameisterschaften der Juniorinnen in Tschechien schloss Tanja schließlich diese für sie sehr erfolgreiche Saison ab. Ihr Bruder Ronny erhielt für seine Deutsche Meisterschaft vom DRB eine Nominierung zu den Cadetten-Weltmeisterschaften (Alter 15-16 Jahre) in Neu Delhi/Indien. In der mit 20 Teilnehmern besetzten 52 kg-Klasse belegte er bei zwei Siegen und zwei Niederlagen den 10. Platz. Michele Liuzzi, der in der Saison 1998 für den ASV in der 2. Bundesliga auf die Matte ging, errang im Frühjahr 1999 bei den Europameisterschaften der Männer im Freistil in der Gewichtsklasse bis 58 kg die Silbermedaille.
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Die Abteilungsleiter der Ringer-Abteilung
1958 bis 1973 Otto Zink
1973 bis 1983 Kurt Eggler
1983 bis 1985 Franz Rathgeb
1985 bis 1986 Manfred Mangold
1986 bis heute Rainer Müller
Erfolge der Ringer-Abteilung im Überblick
(FS = Freistil, GR = Griechisch-römischer Stil)
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1919 |
Otto Böttinger |
3. Deutscher Meister |
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1920 |
Wilhelm Dürr |
1. Württembergischer Meister |
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1928 |
Mannschaft |
Aufstieg in Kreisliga |
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1933 |
Theodor Häbich |
1. Württembergischer Meister |
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1935 |
Mannschaft |
Aufstieg in Oberliga |
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1938 |
Otto Grau |
2. Deutscher Meister (FS) |
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3. Deutscher Meister (GR) |
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Helmut Schleeh |
2. Deutscher Meister, Jugend |
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1939 |
Heinz Schleeh |
3. Deutscher Meister, Jugend |
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1940 |
Helmut Schleeh |
1. Deutscher Meister, Jugend |
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1943 |
Helmut Schleeh |
1. Württembergischer Meister |
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1947 |
Mannschaft |
Aufstieg in Oberliga |
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1950 |
Karl Epple |
1. Württembergischer Meister, Senioren |
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1954 |
Hans Gietl |
2. Deutscher Meister, Junioren (GR, Schwergewicht) |
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Mannschaft |
Aufstieg in Landesliga |
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1955 |
Hans Gietl |
1. Deutscher Meister, Junioren (FS, Schwergewicht) |
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1956 |
Walter Bodry |
2. Deutscher Meister, Jugend (GR, 80 kg) |
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Hans Gietl |
3. Deutscher Meister (GR, Schwergewicht) |
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Mannschaft |
Aufstieg in Landesliga |
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1958 |
Mannschaft |
Meister der Landesliga und Aufstieg in Württ. Oberliga |
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1960 |
Siegfried Mangold |
1. Württembergischer Meister, Männer (GR, 67 kg)) |
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1961 |
Siegfried Mangold |
1. Württembergischer Meister, Männer (GR, 73 kg) |
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Siegfried Mangold |
3. Deutscher Meister, Männer (GR, 73 kg) |
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1962 |
Mannschaft |
Aufstieg in Württ. Oberliga |
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1963 |
Günther Krauß |
1. Württembergischer Meister, Männer (FS, 52 kg) |
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1. Württembergischer Meister, Männer (GR, 52 kg) |
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5. Platz Deutsche Meisterschaften, Männer (FS, 52 kg) |
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Siegfried Mangold |
1. Württembergischer Meister, Männer (FS, 67 kg) |
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1. Württembergischer Meister, Männer (GR, 70 kg) |
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1964 |
Günther Krauß |
1. Württembergischer Meister, Männer (FS, 52 kg) |
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6. Platz Deutsche Meisterschaften, Männer (FS, 52 kg) |
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Siegfried Mangold |
1. Württembergischer Meister, Männer (GR, 70 kg) |
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1965 |
Günther Krauß |
1. Württembergischer Meister, Männer (FS, 52 kg) |
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1. Württembergischer Meister, Männer (GR, 52 kg) |
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4. Platz Deutsche Meisterschaften, Männer (FS, 52 kg) |
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1966 |
Siegfried Mangold |
1. Württembergischer Meister, Männer (GR, 70 kg) |
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1970 |
Kemal Bilgin |
1. Württembergischer Meister (FS) |
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1983 |
Mannschaft |
Aufstieg in Bezirksliga |
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1984 |
2. Mannschaft |
Gruppensieger der Aufbauklasse und |
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1. Mannschaft |
Meister der Bezirksliga und |
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1985 |
2. Mannschaft |
Meister der Bezirksklasse und Aufstieg in Bezirksliga |
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1986 |
Markus Laible |
1. Württembergischer Meister, B-Jugend (FS, 31 kg) |
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1. Mannschaft |
Meister der Württ. Landesliga und |
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1987 |
Markus Laible |
1. Württembergischer Meister, B-Jugend (GR, 34 kg) |
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2. Deutscher Meister, B-Jugend (GR, 34 kg) |
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Thomas Laible |
4. Platz Deutsche Meisterschaften, |
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2. Mannschaft |
Meister der Bezirksklasse A und Aufstieg in Bezirksliga |
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1988 |
Matthias Baumann |
1. Württembergischer Meister, Junioren (GR, 57 kg) |
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Markus Laible |
1. Württembergischer Meister, B-Jugend (GR, 37 kg) |
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1989 |
Matthias Baumann |
1. Württembergischer Meister, A-Jugend (FS, 63 kg) |
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1. Württembergischer Meister, Junioren (FS, 62 kg) |
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Thomas Laible |
1. Württembergischer Meister, Junioren (FS, 82 kg) |
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Markus Laible |
4. Platz Deutsche Meisterschaften, |
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Suat Sevsay |
1. Württembergischer Meister, A-Jugend (FS, 54 kg) |
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1. Württembergischer Meister, A-Jugend (GR, 54 kg) |
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1. Baden-Württembergischer Meister, |
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1. Mannschaft |
Meister der Württ. Verbandsliga und |
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1990 |
Michele Grimaldi |
4. Platz Deutsche Meisterschaften, |
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Alexander Stiefel |
2. Deutscher Meister, C-Jugend (GR, 30 kg) |
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1992 |
Markus Laible |
1. Württembergischer Meister, A-Jugend (GR, 68 kg) |
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1993 |
Martin Gazur |
1. Württembergischer Meister, Männer (FS, 82 kg) |
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1994 |
Georg Klingler |
1. Senioren-Weltmeister, |
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Michele Grimaldi |
1. Württembergischer Meister, A-Jugend (GR, 54 kg) |
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Thomas Leps |
1. Württembergischer Meister, Männer (FS, 68 kg) |
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Martin Gazur |
1. Sieger beim Großen Preis von Baden-Württemberg (FS, 82 kg) |
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1995 |
Martin Gazur |
1. Württembergischer Meister, Männer (FS, 90 kg) |
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1. Württembergischer Meister, Männer (GR, 82 kg) |
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Michele Grimaldi |
1. Württembergischer Meister, A-Jugend (FS, 54 kg) |
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1. Württembergischer Meister, A-Jugend (GR, 54 kg) |
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4. Platz Deutsche Meisterschaften, |
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Jozef Svajlenka |
1. Württembergischer Meister, Männer (FS, 68 kg) |
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1997 |
Tanja Sauter |
1. Deutsche Meisterin, Frauen (50 kg) |
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2. Europameisterin, Frauen (51 kg) |
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7. Platz Weltmeisterschaft der Frauen (51 kg) |
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3. Europameisterin, Juniorinnen (51 kg) |
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Martin Gazur |
1. Württembergischer Meister, Männer (FS, 85 kg) |
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Jozef Palatinus |
1. Württembergischer Meister, Männer (FS, 97 kg) |
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Ronny Sauter |
1. Württembergischer Meister, B-Jugend (GR, 52 kg) |
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1. Deutscher Meister, B-Jugend (FS, 52 kg) |
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2. Deutscher Meister, Junioren (FS, 52 kg) |
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4. Platz Deutsche Meisterschaften, |
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10. Platz Cadetten-Weltmeisterschaften (FS, 52 kg) |
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Sedat Sevsay |
1. Württembergischer Meister, Männer (FS, 63 kg) |
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1. Württembergischer Meister, Männer (GR, 63 kg) |
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Mannschaft |
Mannschaftswertung Württ. Meisterschaften Männer FS |
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1. Mannschaft |
Meister der Württ. Oberliga und |
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1998 |
Mokonen Mengstab |
1. Württembergischer Meister, Männer (FS, 54 kg) |
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Dusan Palatinus |
1. Württembergischer Meister, Männer (FS, 76 kg) |
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Jozef Palatinus |
1. Württembergischer Meister, Männer (FS, 97 kg) |
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Ronny Sauter |
1. Württembergischer Meister, A-Jugend (FS, 56 kg) |
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1. Württembergischer Meister, Junioren (FS, 60 kg) |
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6. Platz Deutsche Meisterschaften, Männer (FS, 58 kg) |
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Tanja Sauter |
1. Württembergische Meisterin, Frauen (54 kg) |
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Sedat Sevsay |
1. Württembergischer Meister, Männer (GR, 63 kg) |
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Mannschaft |
Vereinswertung Württ. Meisterschaften Männer FS |
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Mannschaft |
Vereinswertung Württ. Meisterschaften Männer GR |
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2. Mannschaft |
Meister der Bezirksliga und |
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1. Mannschaft |
Meister der Regionalliga Südwest und |
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Aufstieg in 2. Bundesliga Südwest |
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1999 |
Michael Drasch |
1. Württembergischer Meister, Junioren (GR, 76 kg) |
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1. Württembergischer Meister, Männer (GR, 76 kg) |
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1. Deutscher Meister, Junioren (GR, 76 kg) |
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Sedat Sevsay |
6. Platz Deutsche Meisterschaften, Männer (FS, 69 kg) |
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Michele Liuzzi |
2. Europameister, Männer (FS, 58 kg) |

